Wir wandern entlang der Fisher Towers

Für heute stand eine aktive Wanderung auf dem Programm. Wir haben uns für die Fisher Towers im Castle Valley entschieden. Der Ausgangspunkt respektive Trailhead (GPS Koordinaten: 38°43’30.0″N 109°18’32.9″W) liegt im atemberaubenden Castle Valley rund 41 Kilometer ausserhalb von Moab. Von dort her kommend biegt man vor der Brücke über den Colorado River rechts ab und fährt auf dem kurvenreichen Highway 128 dem Colorado River entlang. Die Abzweigung nach rechts zu den Fisher Towers ist gut markiert. Von dieser Abzweigung aus ist die Strasse nicht mehr asphaltiert, aber ein 4×4 Fahrzeug ist nicht nötig.

Fisher Towers
Am Trailhead des Fisher Towers Trail – Es kann losgehen !

Die Strasse führt direkt zu den steil und mächtig emporsteigenden Fisher Towers. Am Ende der Strasse befindet sich ein kleiner und immer gut belegter Einfach Campground sowie eine Toilette sowie der Ausgangspunkt des knapp 4 Kilometer langen Wanderwegs. Der Weg führt entlang der imposanten und mehrere hundert Meter senkrecht aufsteigenden Felswände. Diese sind bei Extremkletterern sehr beliebt. Wer es mag, lässt sich nach dem Aufstieg mit seinem Gleitschirm in die Tiefe gleiten. Wir hatten das Glück und konnten dieses Spektakel beobachten.

Fisher Towers
Die Wandertruppe ist gut unterwegs

Der erste Streckenabschnitt führt etwas hinunter, der «Höhenverlust» ist aber schnell wieder kompensiert. An heissen Sommertagen ist die Wanderung bei Temperaturen von über 40 Grad Celsius tagsüber kaum machbar. Dann empfiehlt sich der frühe Morgen oder der späte Nachmittag. Mitte März hat man jedoch freie Auswahl. Die Temperaturen waren ideal für eine Wanderung. Aber wie immer gilt unabhängig von Temperatur und Jahreszeit genügend zu trinken mitzuführen. Hunde sind erlaubt, müssten aber an der Leine geführt werden. Leider nehmen das nicht alle «Hundewanderer» so ernst.

Nach etwa der Hälfte des Weges erreicht man eine Leiter, welche ein junges Päärchen hinter uns zur Aufgabe zwang. Wir bezwangen dieses Hindernis jedoch mit Bravour.

Fisher Towers Trail
Kyle meistert das Hindernis problemlos !

Der Weg ist immer gut markiert und ich würde die Schwierigkeitsstufe als einfach einstufen. Aber das ist Anssichtssache und wie beschrieben, hat die Aussentemperatur einen grossen Anteil an der Machbarkeit. Wir mussten vor einigen Jahren an einem heissen Sommertag auch schon umkehren ohne das Ziel oben erreicht zu haben. Alleine ist man hier eigentlich nie. Der Wanderweg ist bei Besuchern aus dem In- und Ausland äusserst beliebt.

Fisher Towers
Der freie Panorama Blick hinunter ins Castle Valley

Fotomotive gibt es entlang des Weges auch genug und dafür sollte etwas extra Zeit eingeplant werden. Nach 3.8 Kilometern und 230 Höhenmeter ist das Ende des Trails erreicht. Von hier oben geniesst man den Ausblick zu den Fisher Towers, hinunter ins Castle Valley und zum Onion Creek.

Fisher Towers
Eine kurze Pause und die tolle Aussicht geniessen

Nach einer kurzen Rast machten wir uns wieder auf den Rückweg, für den es leider keine Alternative gibt. Das ist jedoch nicht so tragisch, eröffnen sich doch auf dem Weg hinunter ganz andere Blickwinkel, und so legten wir noch einige Fotohalte ein. Wir beeilten uns, denn zuhause warteten Margot und Elliott auf uns.

Sie vergnügten sich während unserer Wanderung auf dem Spielplatz in Moab und wie wir gehört haben, gönnten sich die beiden sogar noch ein Frozen Yoghurt. Kyle war am Abend unser Grillmeister und alles schmeckte köstlich. Ein kühles IPA von der Moab Brewery durfte nicht fehlen. Ein toller Tag ging so zu Ende. Für Corona Sorgen hatte es heute keinen Platz !

Moab
Kyle bei der «Arbeit»
Moab
Sieht das nicht lecker aus ?
Photo Galerie
«Fisher Towers Trail und viel Spass in Moab»

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