ALOHA TOUR

Vor uns standen fünf Wochen Hawaiianisches Insel-Hopping inmitten der unendlichen Weiten des Pazifischen Ozeans. Wir entflohen dem Winter mit seiner Kälte und genossen die vorweihnachtliche Zeit unter Palmen und an malerischen Stränden. Wir lernten viel über die polynesische Kultur und genossen die feinen Ananas und Bananen und andere frische Früchte.

Auf der weltberühmten Road to Hana

Unsere Erkundungsreise in den Osten der Insel Maui begann bei schönstem Wetter. Auf unserem Weg zur weltberühmten Road to Hana machten wir beim wunderschönen Ho’okipa Beach Park einen ersten Halt. Der... Weiterlesen

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Am Strand von Kihei das Surfen lernen

Nach den 3’100 Metern Höhenunterschied von gestern verbrachten wir heute den Grossteil des heutigen Tages im Kalama Park am schönen Strand von Kihei, einem touristischen Küstenort südlich von unserer Unterkunft an... Weiterlesen

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Mahalo und a hui hou Maui

Heute war unser letzter Tag auf Maui und sogleich auch der Abschluss unserer fünfwöchigen Aloha Tour, während welcher wir unzählige, schöne Erinnerungen sammeln durften. Wir packten unsere Koffer, verstauten diese im... Weiterlesen

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ANFLUG NACH HONOLULU AUF O'AHU UND RETOUR VON KAHULUI AUF MAUI

ISLAND HOPPING

O'AHU

Oʻahu gründet sich auf zwei nicht mehr aktiven Vulkanen, dem Waiʻanae und dem Koʻolau. Ähnlich wie bei den anderen Hawaii Inseln unterscheiden sich die einzelnen Seiten Oʻahus teils erheblich in ihrer Vegetation. Während die trockene Westküste teilweise einen wüstenartigen Charakter hat, gibt es auf der Nord- und Ostseite eine üppige Vegetation. Nur wenige Fahrminuten von Honolulu entfernt befindet sich Regenwald. Teile davon lassen sich auf dem sogenannten «Tantalus Drive» mit dem Auto befahren. Oʻahu hat mehr Eilande als alle anderen grossen Hawaii Inseln zusammen. Die grössten sind Sand Island vor Honolulu und Ford Island im Pearl Harbor. Eines der weniger bekannten Eilande Oʻahus ist Coconut Island in der Kāneʻohe Bucht an der Ostküste. Ebenfalls vor der Ostküste liegt der Felsen Mokoli’i. Im Vergleich zu den anderen Hawaii Inseln Maui und Kauaʻi hat Oʻahu nur relativ wenige Wasserfälle. Bekannte Wasserfälle befinden sich unter anderem im Manoa und Waimea Tal und sind jeweils in weniger als einer Stunde Wanderung durch Urwald zu erreichen. Die zwei prägenden Bergketten Oʻahus heissen Koʻolau und Waiʻanae.

Die ersten Siedler auf Oʻahu kamen um die erste Jahrtausendwende aus Polynesien. Oʻahu und Kauaʻi waren die ersten der hawaiischen Inseln, die am 18. Januar 1778 während Kapitän James Cooks dritter Pazifikexpedition gesichtet wurden. Die ersten Europäer betraten Oʻahu am 27. Februar 1779 bei Waimea Bay an der North Shore. Im Jahr 1795 führte König Kamehameha I. seine Truppen in die berühmte Schlacht von Nuʻuanu, die in der Eroberung von Oʻahu endete. In den 1820er Jahren kamen europäische Missionare und brachten westliche Einflüsse auf die Insel. Der zunehmende Zuckerrohr- und Ananasanbau sowie der Handel aus dem Walfang führte zu einem Zustrom an westlichen Siedlern. Im späten 19. Jahrhundert wurden für die Plantagenwirtschaft Arbeitskräfte aus Ostasien auf die Insel geholt. Sie machen heute den größten Anteil der Bevölkerung aus.

KAUA'I

Kauaʻi ist eine der acht Hauptinseln von Hawaiʻi und mit einem Alter von ungefähr sechs Millionen Jahren die älteste Insel des Archipels. Aufgrund ihrer üppigen Vegetation wird sie auch als die Garteninsel bezeichnet. Auf einer Fläche von knapp 1’435 km² bietet sie eine Vielfalt von Landschaftsformen und beherbergt etwa 73’000 Einwohner. Die Inselhauptstadt ist Līhuʻe mit 8’000 Einwohnern, die grösste Stadt ist jedoch Kapaʻa mit 11’650 Einwohnern. Höchster Punkt der Insel ist der Kawaikini  mit 1’598 Metern. Das Gebiet um den 1’569 Meter hohen Waiʻaleʻale ist mit durchschnittlich 11’684 Milimetern Jahresniederschlag einer der regenreichsten Punkte der Erde.

Die gezackten und üppig bewachsenen Klippen im Norden an der Nā Pali Coast stehen im starken Kontrast zu der trockeneren Westseite, die durch den Waimea Canyon geprägt ist. Der Grossteil der Küste wird von Sandstränden mit Korallenriffen umsäumt. Der Leuchtturm Kīlauea Point Lighthouse aus dem Jahre 1913 befindet sich auf steilen Klippen, die heute zum Teil ein Vogelschutzgebiet bilden, in dem AlbatrosseTölpel und Fregattvögel brüten. Dem Leuchtturm vorgelagert ist das kleine Eiland Mokuʻaeʻae

Die ersten Menschen auf Kauaʻi waren Siedler von den Marquesas Inseln. Warum sie zwischen dem vierten und fünften Jahrhundert ihre Heimat verliessen, ist nicht bekannt. Mögliche Gründe sind Überbevölkerung oder ganz einfach auch Erkundungslust. Es wird angenommen, dass im 11. Jahrhundert eine zweite Siedlergeneration aus Tahiti folgte. Im Januar 1778 landete James Cook zufällig auf Kauaʻi. Eigentlich war Cook auf einer Erkundungsfahrt im Rahmen seiner dritten Südseereise nach Alaska, als sein Schiff an der Südwest Küste Kauaʻis strandete. Die Eingeborenen der Insel hielten Cook und seine Mannschaft für Götter und gaben ihnen alles, was sie benötigten. Bevor Cook Kauaʻi wieder verliess und seine Reise im Pazifik fortsetzte, besuchte er auch noch die kleine Nachbarinsel Niʻihau. Im November desselben Jahres kehrte Cook zu den Hawaii Inseln zurück, ging diesmal aber auf der Insel Hawaii an Land.  Dort kam es dann schliesslich zu einem Streit mit den Eingeborenen, in dessen Verlauf Cook getötet wurde.

Als König Kamehameha I. der Grosse (1758 bis 1819) im Jahre 1796 mit rund 10’000 Kriegern Kauaʻi erobern wollte, ging seine Flotte in der rauen See unter. Erst 1810 unterwarf sich der König von Kauaʻi der Herrschaft von Kamehameha I. Später kamen Missionare, an die zum Beispiel das Gulick Rowell House erinnert und die auch Zuckerrohrplantagen errichteten. Die Arbeitskräfte kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts vor allem aus den asiatischen Ländern, mehrere Hundert aber auch aus dem Deutschen Kaiserreich, die sich vorrangig in Kīlauea und Līhuʻe ansiedelten. Die letzte Zuckerernte wurde 2009 eingefahren.

HAWAI'I

Hawai’i ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Sie ist benannt nach der grössten Insel des Archipels, die inoffiziell auch Big Island heisst. Die Inselkette wurde am 7. Juli 1898 durch die Vereinigten Staaten annektiert und im Jahr 1959 als State of Hawaii der 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Die Insel Hawai’i besteht aus fünf grossen Vulkanen. Der erloschene Kohala im Norden, Hualālai im Westen (aktiv, letzter Ausbruch im 19. Jahrhundert), Mauna Kea im Osten (schlafend), Mauna Loa im Süden und Kīlauea im Südosten. Alle gehören zum jüngsten Teil einer Reihe von Vulkanen, die die Hawai’i Inseln entstehen liessen, während sich die Pazifische Platte über einen örtlich festliegenden Hot Spot im Erdmantel bewegte. Sowohl Mauna Loa als auch Kīlauea sind sehr aktiv, so dauerte eine Eruption des Kīlauea von 1983 bis zum Jahr 2018. Der 9’200 Hektar große Hawaiʻi Volcanoes Nationalpark wurde im Jahr 1916 gegründet und umfasst die Westflanke des Mauna Loa und den aktivsten Vulkan der Erde, den Kīlauea, mit dem seit 1983 ununterbrochen aktiven Seitenkrater Puʻu ʻŌʻō. In der hawaiischen Mythologie wird der in die Caldera des Kīlauea eingebettete Krater Halemaʻumaʻu als Sitz der Vulkangöttin Pele angesehen und gilt daher als besonders heilig.

Vor allem an der Südseite der Insel gibt es zahlreiche schwarze Sandstrände. Die wenigen weissen Sandstrände befinden sich fast ausschliesslich an der Westküste, der längste ist Hapuna Beach. Hilo an der regenreichen Ostküste ist mit über 44’000 Einwohnern die Hauptstadt der Insel und ist vor allem Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Vulkanen und den Orchideengärten. Nördlich der Stadt befinden sich die Akaka Wasserfälle mit einer Höhe von 135 Metern und die 30 Meter hohen Kahuna Falls. Westlich von Hilo liegen am Ende des Highways 220 die 24 Meter hohen Wasserfälle Ka Uao Waiānuenue, auch Rainbow Falls genannt.

MAUI

Maui ist mit einer Fläche von 1’883 km² die zweitgrösste Insel des Archipels Hawai’i im Pazifischen Ozean. Wegen der durch Erosion entstandenen flachen Landbrücke zwischen den West Maui Mountains und dem Haleakalā wird Maui auch als «The Valley Isle» bezeichnet, da die Landbrücke von den beiden Bergregionen aus wie ein Tal aussieht. Die grössten Städte auf Maui sind Kahului, Kīhei, Wailuku und Makawao. Maui trägt den Namen des polynesischen Halbgotts Māui, was «der den Menschen das Feuer brachte» bedeut. Der Alenuihaha Channel trennt Maui von der Insel Hawai’i. Die Stadt Lāhainā wurde im August des Jahres 2023 durch ein verheerendes Feuer fast vollkommen zerstört.

Auf Meereshöhe herrscht in Maui ein über alle Monate des Jahres hinweg stabiles, tropisches Klima. Die Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer zwischen 23 und 31 °C, im Winter bei etwa 18 bis 27 °C. Auf dem Gipfel des 3’055 Meter hohen Haleakalā gibt es in manchen Wintern Schneefall. Die Wassertemperatur des Pazifik liegt bei 22 bis 27 °C. Die regenreichste Zeit ist von November bis März. Die jährlichen Niederschlagsmengen variieren aufgrund der Topographie der Insel beträchtlich. So gehört die Gipfelregion der West Maui Mountains mit rund 10’000 mm Niederschlag pro Jahr zu den regenreichsten Orten der Erde, während in Kīhei, das im Regenschatten des Haleakalā liegt, jährlich lediglich 250 mm Niederschlag zu verzeichnen sind.

Die dominierenden Wirtschaftszweige auf der Insel sind die Landwirtschaft und der Tourismus. Ein grosser Teil der fruchtbaren Ebene zwischen der West Maui Mountains und dem Haleakalā wird von Zuckerrohr- und Ananasplantagen genutzt. Allein die Hawaiian Commercial and Sugar betreibt auf Maui Zuckerrohrplantagen mit einer Gesamtfläche von 150 km². Eine Eigenart des Zuckerrohranbaus auf Maui ist das gezielte Abbrennen der Felder kurz vor der Ernte. Die Tradition geht auf einen entlassenen Plantagenarbeiter zurück, der aus lauter Frust die Felder seines Arbeitgebers abbrannte. Als dieser dann die Ernte trotzdem noch einholte, zeigte sich, dass die Ausbeute an Rohzucker höher war als normalerweise üblich. Zu den grössten kulturellen Veranstaltungen der Insel gehören das jährliche Volksfest Maui Fair in Wailuku mit bis über 100’000 Besuchern.

Quelle der obigen Texte: Wikipdedia