Der Aztec Butte ist eine Erhöhung im Canyonlands National Park. Ein schön angelegter Trail führt hinauf auf ein Plateau, von welchem aus man eine geniale Aussicht in die Weiten des Nationalparks hat. Der Trailhead liegt 64 Kilometer von Moab entfernt und ist in etwas weniger als einer Stunde erreichbar. Beim Trailhead sollte man die Informationstafel vor dem Abmarsch beachten. Sie gibt Hinweise über die frühindianische Besiedlung dieser einmaligen und kargen Landschaft. Ein kleiner Abstecher auf den Rückweg führte uns noch zu Hinterlassenschaften der vor langer Zeit ansässigen Bewohner. Doch dazu später mehr.
Wir nahmen noch einen extra Schluck aus der Trinkflasche. Dann konnte es losgehen. Der Himmel war wolkenlos blau und die Temperaturen lagen am Vormittag noch im angenehmen Bereich. Der Aztec Butte ist vom Parkplatz aus gut sichtbar. Der erste Abschnitt des Trails führt einige wenige Höhenmeter hinunter in die sandige Ebene, auf welcher man gemütlich zum Fuss des Aztec Butte wandert. Von hier an führt der Weg teilweise steil über Slickrock noch oben. Die Höhendifferenz beträgt 75 Meter.
Der Fuss des Aztec Butte war zügig erreicht, und der Aufstieg hinauf zum Plateau konnte beginnen. Elliott übernahm die Spitze und zeigte uns den Weg. Steile, kurze Abschnitte wechseln mit gemächlicheren Passagen ab. Wanderer, welche uns entgegenkamen, machten uns auf den letzten Kletterabschnitt aufmerksam. Wir hatten diesen von früher noch in Erinnerung und kamen zum Schluss, mit Sloane im Backpack keine Klettereien zu unternehmen. Deshalb wartete Margot mit Sloane etwas unterhalb des Plateaus. Wir anderen machten uns auf den Weg und erreichten nach ein paar Klettereinlagen das Plateau des Aztec Butte.
Ein Rundweg führt entlang des Rims des Plateaus. Die 360 Grad Aussicht ist einmalig. Zahlreiche Details sind aus der Vogelperspektive zu entdecken. Nun war es Zeit für den Abstieg. Wir wollten Margot und Sloane nicht zulange warten lassen. Wir stiessen zu ihnen und meisterten den restlichen Abstieg gemeinsam. Eine gut markierte Abzweigung führt leicht hinauf zu zwei ehemaligen Speichern der Frühindianer. Diese Vorratsräume sind kühn unter einem Felsvorsprung gebaut worden und sind somit von oben nicht sichtbar. Gut geschützt vor den Gewalten der Natur aber auch vor anderen hungrigen Mitbewohnern dieser rauhen Gegend wurden hier Agrarprodukte, wie Mais und Korn gelagert.
Diesen lohnenswerten Abstecher sollte man sich nicht nehmen lassen. Er ist eine lehrreiche Ergänzung zur eigentlichen Wanderung hinauf auf den Aztec Butte. Für uns wurde es nun langsam Zeit, nach Moab zurückzukehren, wo eine Abkühlung in Form eines Frozen Yoghurts auf uns wartete.
Die Wanderung hinauf zum Aztec Butte mit dem Besuch der frühindianischen Speicher eignet sich auch gut für Tagesbesucher. Für den 2.6 Kilometer langen Weg sollte man aber schon 90 Minuten einplanen. Für den letzten Abschnitt hinauf zum Plateau gehört selbsverständlich gutes Schuhwerk zur Ausrüstung.
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«EINE KLEINE KLETTERPARTIE HINAUF ZUM AZTEC BUTTE»
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