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Wir ziehen weiter zum Bandelier National Monument ·

Wir ziehen weiter zum Bandelier National Monument

Wir verabschiedeten uns vom Chaco Culture National Historic Park und fuhren auf der an wenigen Stellen doch recht ruppigen Zufahrtsstrasse zur uns mittlerweile bestens bekannten Sinclair Tankstelle am Highway 550 gelegen. Die Tankstelle war auch am heutigen Memorial Day Feiertag ein Treffpunkt der lokalen Bevölkerung. Wir tankten unseren Grand Cherokee auf und versorgten uns im Laden mit Kaffee und Süssigkeiten für die Fahrt zum Bandelier National Monument, welches in der Nähe von Los Alamos im US Bundesstaat New Mexico liegt.

Die Fahrt führte auf dem Highway 550 in Richtung Südosten zum verschlafenen Städtchen Cuba und weiter durch schöne und karge Badlands Landstriche nach San Isidro. Hier verzweigten wir auf den malerischen und äusserst abwechslungsreichen Highway 4 und fuhren in Richtung Nordosten nach Los Alamos.

Wir durchquerten das ansehnliche Walatowa Indian Reservation und hätten zu gerne einen Markt mit allerlei Handwerkskunst und leckeren Speisen, wie beispielsweise Fry Bread, besucht. Alle Parkplätze waren leider überfüllt und wir hatten keine Möglichkeit mit unserem 20 Fuss Trailer anzuhalten. Dasselbe gilt für die kleine und feine Ortschaft Jemez Springs mit ihren Überresten einer Spanischen Missionskirche aus dem Jahr 1’620.

Der Highway 4 führt durch schöne Pinienwälder auf eine Höhe von rund 2‘700 Meter über Meer zum Valles Caldera Naturschutzgebiet. Diese riesige und fruchtbare Hochebene entstand bei einem gigantischen Vulkanausbruch vor ungefähr einer Million Jahren.

Nun ging es steil bergab. Die Strasse wurde enger und kurvenreicher. Die Bremsen des Trailers und des Zugfahrzeugs mussten Schwerarbeit leisten. Margot meisterte diesen anspruchsvollen Streckenabschnitt bravourös.

Der Juniper Family Campground, welcher direkt beim Bandelier National Monument liegt, rückte näher. Wir hatten hier online drei Übernachtungen gebucht. Nachdem wir Rosy II an der Dump Station entleerten und mit Frischwasser auffüllten ging es weiter zum unserem Stellplatz. Die Überraschung war gross als wir sahen, dass der an und für sich bequeme Durchfahrtsplatz ziemlich steil war, was das Ausrichten von Rosy II nicht unbedingt erleichterte. Aber auch das klappte ganz gut.

Nachdem wir alles eingerichtet hatten, fuhren wir zum nahen Visitor Center und planten dort die Aktivitäten der kommenden zwei Tage.

Den Kühlschrank füllten wir bei Smith‘s in White Rock. Retour auf dem Campingplatz liessen wir den Tag gemütlich ausklingen.

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