Auf dem Gipfel des Leistkamm dem höchsten Berg in Amden

Für unsere heutige sonntägliche Sommerwanderung wählten wir den Gipfel des Leistkamm (auch Leistchamm genannt) als Tagesziel. Mit seiner Höhe von 2’101 Metern ist der Leistkamm die höchste Erhöhung im Gemeindegebiet von Amden. Als Ausgangspunkt wählten wir natürlich das Arvenbüel, wo wir parkierten und von wo wir uns auf den Weg zum Aufstieg machten. Vor uns lagen inklusive dem Rückweg 10 Kilometer Wegstrecke und eine beachtliche Höhendifferenz von 852 Metern.

Vorbei an der noch immer nicht bewirteten Alp Looch führte der Weg durch den Firstwald hinauf zum schönen Aussichtspunkt First. Dieser liegt auf 1’663 Metern Höhe. Wir hatten also schon einiges an Strecke und Höhenmetern geschafft. Die grösste Anstrengung lag aber noch vor uns, der steile Aufstieg hinauf zum Gipfel. Noch ein letzter Blick hinüber zum Säntis Massiv, ein Schluck aus der Trinkflasche, dann konnte es weitergehen.

Leistkamm
Der Aufstieg vom First aus gesehen

Der Leistkamm ist ein westlicher Ausläufer der Churfirsten. Er wird aber touristisch nicht der Bergkette der «Sieben Churfirsten» zugeordnet. Steil steigt der Weg entlang der massiven und eindrücklichen Kalkfelswand an. Schritt für Schritt und Kurve für Kurve geht es über teilweise grosse Stufen stetig bergauf. Ist die Höhe der Kalkfelswand einmal erreicht, wechselt das Landschaftsbild, und die zweite Hälfte des Aufstiegs führt über eine Art breiter Wiesengrat hinauf zum Gipfel. Es ist ein breiter und weitestgehend ungefährlicher Abschnitt. Vor einem liegt der 2’101 Meter hohe Gipfel des Leistkamms. Hier oben hat man das Gefühl nicht weiterzukommen. Doch dann ist der Gipfel mit seinem Kreuz erreicht. Die senkrecht abfallende Felswand hinunter zum türkisfarbenen Walensee muss man immer vor Augen haben. Auf der  natürlichen Gipfelplatform kann man sich aber gut und frei bewegen. 

Leistkamm
Blick hinüber zum Säntis Massiv
Leistkamm
Blick nach Amden und hinunter nach Weesen
Leistkamm
Blick vom 2'101 Meter hohen Gipfel des Leistkamms in Richtung Walenstadt

Es war geschafft und wir verweilten einige Zeit auf dem Gipfel und verpflegten uns an einem sicheren Plätzchen aus dem Rucksack. Dann begann der Abstieg und Rückweg zum Arvenbüel. Wir nahmen uns die Zeit die nötig war und kamen ziemlich erschöpft am frühen Abend im Arvenbüel an. Die Mühe hatte sich aber gelohnt und mit der heutigen Wanderung waren alle Gipfel auf dem Ammler Gemeindegebiet bestiegen worden.

EIGENSCHAFTEN

Ausdauer
4/5
Schwierigkeit
2/5
Alpin
2/5
Voralpen
4/5
Wald und Wiese
4/5
Szenerie
5/5
Dauer
5/5
Spassfaktor
4/5
Verpflegung
4/5
ÖV Anbindung
5/5

DETAILLIERTE WANDERKARTE

PHOTO GALERIE

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